Am Donnerstag, den 4. April 2025 findet um 17.30 Uhr die Vernissage der Ausstellung "taumelnd trauen, verschlungen bleiben" im ÖBZ statt. Sie
ist Teil des Projekts „One Book - Many World's",
das vom Environmental Humanities Development Team am Rachel Carson
Center for Environment and Society der LMU München geleitet wird.
Studierende des master’s program "Environment and Society” zeigen die Ergebnisse ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit den Texten des Buchs Gun Island / Die Inseln des Schriftstellers Amitav Ghosh.
Diese Ausstellung ist der künstlerische Ausdruck einer Gruppe, die die
Welt in Krisen verarbeitet. Wie können wir uns der Unruhe stellen und
gleichzeitig hoffnungsvoll bleiben? Während wir durch das Dickicht
unserer sich rasch verändernden Umwelt taumeln, während wir über die
zunehmenden geopolitischen Spannungen stolpern, ist unser Schaffen eine
Suche. Die Arbeiten zeigen Wege auf, wie wir trotz Überwältigung handeln
können, wie wir uns—auflehnend—durch ungerechte Machtstrukturen,
hindurchschlängeln können, wie wir versuchen, Geschichten von Menschen
und Mehr-als-Menschen zu erzählen, die sich vorwärts bewegen, taumelnd,
doch unaufhaltsam.
Der Roman
Die Inseln (engl.
Gun Island) von Amitav Ghosh
kann als Grundströmung der Ausstellung verstanden werden, als sumpfiges
Delta, von dem aus sich die Werke sowohl mit den Themen des Buches als
auch untereinander verflechten, wie ein dichtes, aufstrebendes Netzwerk
von Wurzeln im Schlamm.
Wir laden ein, euch zwischen den Werken zu bewegen und sie als Orte zum
Ausruhen, als Momente zum Verweilen in der kollektiven Reflexion über
die drängenden Fragen unserer Zeit zu betrachten.
Der Eintritt zu dieser Ausstellung ist frei. Sie wird bis zum 4. Mai 2025 im ÖBZ gezeigt. Am Sonntag, den 6. April 2025, während des ÖBZ-Sonntagscafés (ab 14.30 Uhr), bieten die Studierenden eine Führung durch die Ausstellung an.