Zu einem Garten gehört auch das Element Wasser.
Daher gibt es im Themengarten „Nachwachsende
Rohstoffe" diesen Brunnenplatz.
Die Rahmenbedingungen für seine Gestaltung
wurden im April 2008 durch Bürgerinnen und
Bürger in einer moderierten Planungswerkstatt
entwickelt. In einem Ideen- und Realisierungswettbewerb
an der Fachhochschule Weihenstephan erarbeiteten Studierende des Fachbereichs
Landschaftsarchitektur Entwürfe, die
öffentlich im ÖBZ vorgestellt und bewertet wurden.
Der Siegerentwurf stammt von Kilian Cresnik.
Im Rahmen der Detailplanung entstand die
Planung mit drei Stelen aus Corten-Stahl.
Der Metallkünstler Harald Schreyegg hat gemeinsam
mit Auszubildenden des Berufsbildungswerks
„Hören und Sprache" in der Musenbergstraße
die Säulen gefertigt und errichtet.
Herzstück ist der sich im Wind drehende blaue
Rotor. Der hier eher stilisierte Savonius-Brunnen
weist auf einfach zu bauende, windbetriebene
Pumpanlagen hin, wie sie in wasserarmen Regionen
der südlichen Halbkugel häufg aus halbierten
Metalltonnen als Windradblätter gegeneinander
zusammengeschweißt werden. Mit
Hilfe des Windantriebs kann so z.B. Grundwasser
an die Oberfläche gepumpt werden.
An den
beiden kleineren Stelen kann über Druckknopfanlagen
Wasser zum Trinken oder zum Bewässern
der Gartenflächen bezogen werden. Im Sommer richten wir für die Hunde eine Trinkstelle ein. Der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, in der
Platzgestaltung das Element Wasser aufzugreifen,
mit Sitzmöglichkeiten sowie einem Schatten
spendenden Baum zu versehen, wurde Ende
2012 durch die Garten- und Landschaftsbaufirma Richter aus Kranzberg umgesetzt.
Im Jahr 2026 wurde auf dem Platz ein unterfahrbares, inklusives Hochbeet installiert. Es ist auch für Menschen im Rollstuhl gut zugänglich. Gezeigt werden dort heimische Wildstauden, die sich aufgrund ihrer Hitzeresilienz für trockene Standorte eignen.